Zwischenfrucht auf Äckern

Fuldatal

(Text: Gerlinde Yakisikli)

Viele Spaziergänger und Passanten erfreuen sich im Spätsommer und Herbst an den riesigen Feldern, die mit einer Pflanzenvielfalt und Blütenpracht das Landschaftsbild prägen. Auch viele Insekten, die sich in den Blüten tummeln wie Bienen, Käfer, Falter, finden in diesen Tagen noch einen gedeckten Tisch. Besonders Sonnenblumen, Phacelia, Ackerbohnen erzeugen ein malerisches Bild für jedes Maler- oder Fotografenherz. Verschiedene Pflanzenmischungen, die durch Diversität zusätzlich Boden verbessernde Eigenschaften einbringen, finden wir in den letzten Jahren immer häufiger als Zwischenfrucht auf Äckern. Diese wird meist Ende Oktober, Anfang November entweder unter gearbeitet, als Viehfutter, für die Biogasanlage oder als Erosionsschutz genutzt und verarbeitet. Meist wird in Verbindung mit Dung die Zwischenfrucht eingearbeitet und so zu Humus umgewandelt, dass der Boden für die darauf folgende Hauptfrucht mit Nährstoffen vorbereitet und verbessert wird. Der Zwischenfruchtanbau ist bei den Landwirten besonders beliebt, um den Greening-Verpflichtungen der EU und damit der Gemeinsamen Agrar-Politik gerecht zu werden und Förderungsmöglichkeiten zu nutzen.

Foto: Gerlinde Yakisikli

Foto: Gerlinde Yakisikli

Artikel veröffentlicht am 29.10.2020 von Fuldatal aktuell 44 / 2020