Zwei von drei Chorfenstern in Marienkirche restauriert

Aken

Die Stadtkirche St. Marien wird durch Sanierungs- und Restaurationsarbeiten von Jahr zu Jahr immer schöner. Nach der Dach- und Fassadensanierung vor einigen Jahren ging es im Inneren mit dem Fußboden weiter. Ende des letzten Jahres konnte dann auch die Innendecke der Kirche denkmalgerecht eingebaut werden. Im Altarbereich sind es die Chorfenster, die das 1188 im romanischen Stil erbaute Kirchenschiff in ein buntes Farbenmeer tauchen. Mit Mitteln der Bürgerstiftung der Kreissparkasse Köthen und privaten Spenden konnten bereits zwei der drei Chorfenster restauriert werden. Mein besonderer Dank gilt hierbei neben den großzügigen Spendern auch der Glaswerkstatt Gottschalk, welche in mühevoller Handarbeit dieses Werk vollbrachten. Um auch das dritte Chorfenster wieder im alten Antlitz erstrahlen zu lassen, möchte ich noch einmal um Ihre Mithilfe bitten. Jeder Euro zählt. Wenn Sie sich an der Finanzierung zur Sanierung des dritten Chorfensters beteiligen wollen, können Sie Ihre Spende auf folgendes Konto einzahlen.

Spendenkonto der Stadt Aken (Elbe)

Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld

IBAN: DE21800537220302020144

Verwendungszweck: „Spende für Bleiglasfenster Marienkirche“

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

25 Jahre Akener Stadtfest - Ein viertel Jahrhundert in Bildern

Anlässlich des 25. Akener Stadtfest möchten wir gemeinsam mit Ihrer Unterstützung einen Bildband kreieren. Hierfür benötigen wir Ihre Unterstützung. Senden Sie uns Bilder aus den zurückliegenden 25 Jahren Akener Stadtfestgeschichte zu. Schaffen wir es gemeinsam, aus jedem Jahr mindestens ein geeignetes Bild zu finden, soll daraus ein Bildband entstehen. Bitte senden Sie die Bilder im digitalen Format bis zum 30.06.2019 an s.schwab@aken.de oder geben Sie diese als Original im Rathaus ab. Die Bilder werden gescannt und anschließend an Sie per Post zurückgeschickt.

Aken präsentiert sich auf Sachsen-Anhalt Tag

Anlässlich des 19. Sachsen-Anhalt Tages zog es Ende Mai unseren Tourismusbeauftragten, Sebastian Schwab, und unser Stadtmaskottchen Elbi in die historische Altstadt Quedlinburgs. An allen drei Veranstaltungstagen repräsentierte er im Regionaldorf Dessau-Anhalt-Wittenberg gemeinsam mit unserem Stadtmaskottchen die Wasser- und Schifffahrtsstadt Aken (Elbe). Mit von der Partie waren auch mehrere Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins Aken e. V., die auf der Bühne im Regionaldorf sowie beim Festumzug für gute Laune sorgten. Mein herzlicher Dank für dieses Engagement!

Regionale Tourismusmesse im Rathauscenter

Nicht nur für Reisende aus der Ferne ist Aken (Elbe) ein beliebtes Ziel, sondern auch für Gäste aus den umliegenden Städten und Ortschaften. Dies zeigte sich einmal mehr auf einer vom Tourismusverband WelterbeRegion initiierten Messe im Rathauscenter. Mehrere hundert Dessauerinnen und Dessauer nutzten am 26. April die Gelegenheit und informierten sich am Messestand der Stadt Aken (Elbe) über die vielfältigen Angebote. Vor allem das Radfahren stand hierbei im Interesse der Besucher. Unsere noch druckfrische Imagebroschüre der Stadt Aken (Elbe) kam dabei zum ersten Einsatz und wurde uns quasi „aus den Händen“ gerissen.

Fast eine Viertel Million Euro für Tourismus und Sport

Lang ersehnt und mit großer Vorfreude erwartet, sind in der letzten Maiwoche zwei Fördermittelbewilligungen bei der Stadt Aken (Elbe) eingegangen. Nach fast dreijähriger Vorarbeit hat das Land Sachsen-Anhalt der Förderung des Touristischen Leitsystems für die Stadt Aken (Elbe) zugestimmt. Es ist uns gelungen, den Höchstfördersatz von 90 Prozent bei einer Fördersumme von 130.500 Euro für die Stadt Aken (Elbe) und ihre Ortschaften einzuwerben. Wiederum mit 90 % wird mit Mitteln der Sportstättenförderung des Landes Sachsen-Anhalt die Decken- und Wandsanierung der Turnhalle „Berliner Hof“ subventioniert. Hierfür stehen 110.000 Euro zur Verfügung. Gleichzeitig werden in der Turnhalle in den nächsten Monaten das Dach und der Fußboden unter Zuhilfenahme weiterer Förderprogramme saniert.

Gemeinsam zum Elberadeltag nach Dessau

Zwar meinte es Petrus am 5. Mai nicht sonderlich gut mit uns, in der Nacht zuvor fiel das Thermometer bis knapp unter 0°C, dennoch war die gemeinsame Radtour von der Tourist- Information in Aken (Elbe) zum Elberadeltag nach Dessau eine gelungene Abwechslung zum Verwaltungsalltag. Gut 20 Radlerinnen und Radler folgten unserem Aufruf und fuhren gemeinsam mit uns in die Bauhausstadt. Dort angekommen ließen wir es uns auf dem Marktplatz gutgehen. Mein herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es war ein sehr schöner Auftakt in die Radsaison 2019.

Haus der Vereine vor der Fertigstellung

Am 28. Mai konnten sich die Mitglieder des Ausschusses für Schule, Soziales, Kultur und Sport sowie einige Vereinsvertreter ein Bild von dem „fast“ fertigen „Haus der Vereine“ machen. In der ersten Etage des Volksbades sind ein multifunktionaler Sport- und Bewegungsraum, ein weiterer Vereinsraum sowie moderne Sanitäranlagen und Umkleiden entstanden. Diese können in naher Zukunft von allen Vereinen und Institutionen der Stadt Aken (Elbe) genutzt werden. Vereine, Institutionen und Interessengemeinschaften, die sich vorstellen können, zukünftig die Räumlichkeiten zu nutzen, melden sich bitte beim zuständigen Sachbearbeiter, Herrn Sebastian Schwab (s.schwab@aken.de, 034909 80417). Er erstellt den Belegungsplan und ist Ihr Ansprechpartner für alle weiteren Fragen.

Kultur und Mobilität - Der Kult(o)ur Bus, ein Pilotprojekt für die Region?

Die Mobilität im ländlichen Raum stärken und gleichzeitig ein kulturelles Angebot über die Stadtgrenzen hinweg anzubieten, sind zwei sich ergänzende Ziele, die die Stadt Aken (Elbe) intensiv bearbeitet. Hierfür bedarf es starker Partner, die die Verwaltung in den Initiatoren der Köthener Kulturinitiative 17_23 gefunden hat. Als Korrespondenzort des Förderprogrammes TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel der Kulturstiftung des Bundes möchte die Wasser- und Schifffahrtsstadt unter dem Titel „Neue Kulturen des Miteinanders. Ein Schloss als Schlüssel zur Region. (FREI)RÄUME FÜR SCHRÄGE VÖGEL. MIT LEIDENSCHAFT“ sichtbare Impulse für ein vielfältiges kulturelles Miteinander in der Region setzen. In der Pressekonferenz der Bachgesellschaft entstand aus dem Dialog zwischen dem Geschäftsführer, Folkert Uhde, und mir die Idee, einen Kult(o)urbus zu initiieren. „Die Verknüpfung der Kulturorte im ländlichen Raum wirft die Fragen der Mobilität auf. Hier benötigen wir eine Antwort für unsere Bürgerinnen und Bürger auf dem Lande. Ein Kult(o)ur Bus, der die Veranstaltungen des Projektes anfährt, würde einen wunderbaren Impuls in die Region senden und das Kulturangebot für jedermann erlebbar machen. Ganz im Sinne von „Aken Bewegt“ haben für die Umsetzung dieser Idee bereits einen Startimpuls gegeben. Der Kult(ou)r Bus der Stadt Aken (Elbe) hatte am 05. Mai 2019 seine Premierenfahrt nach Köthen unternommen. Mit an Bord waren zahlreiche Vertreterinnen des Akener Frauenchores, die auf ihrer Reise im Nachbarort Reppichau „Halt machten“ und dort gut ein Dutzend Mitglieder des Fördervereins Eike von Repgow abholten. Das gemeinsame Ziel war das Kunstprojekt „Blickwechsel“, welches im Köthener Schloss eine Vielzahl von Besuchern anlockte. Während die Sängerinnen des Frauenchores der klanggewaltigen Eröffnung des Thementages beiwohnten und mit ihren Stimmen diesen bereicherten, sorgten die Ritter aus Reppichau für Aufsehen. Nach guten vier Stunden, unzähligen Gesprächen und neuen Impressionen und Gedanken im Gepäck ging es für die Reisegruppe zurück nach Reppichau und Aken. Für die Damen des Frauenchores stand bereits auf der Rückfahrt fest, dass die Bemühungen, einen Kult(o)ur Bus dauerhaft fahren zu lassen, einen deutlichen Mehrwert in Bezug auf die Lebensqualität im ländlichen Raum darstellen würde. „Ohne die Initiative der Stadtverwaltung wäre diese tolle Veranstaltung ganz an uns vorbei gegangen. Wir sind sehr froh, dabei gewesen zu sein“, fuhr die Leiterin des Frauenchores, Ines Klabunde, fort. Nun bleibt abzuwarten, ob die Köthener Kulturinitiative 17_23 den Zuschlag für die Fördermittel des Bundes erhält und der Kult(o)ur Bus bald die kleineren und größeren kulturellen Spielstätten der Region miteinander verbindet.

Gemeinsames Geld für den Kanuclub, die Grundschule und den FC Stahl Aken

Mehr als 1.500 Euro erradelten im letzten Jahr die Mitglieder des FC Stahl Aken e. V., des Kanuclub Aken e. V. und die Schülerinnen und Schüler der Grundschule „Werner Nolopp“ beim EnviaM Städtewettbewerb. Der Gewinn ging zu gleichen Teilen an beide Vereine und an die Grundschulkinder. Während der Kanuclub Aken e. V. damit das nächste Jugendlager ausrichtet, wurde beim FC Stahl Aken e. V. ein neues Trainingsgerät angeschafft. Die Grundschüler freuen sich über neue Sport- und Spielgeräte.

Demographie Mobil macht Station in Aken

Aufbauend auf der gemeinsamen Veranstaltung der Sekundarschule und der Stadtverwaltung zum Thema „Du bist Demokratie“ fand am 24.05.2019 ein Arbeitsgespräch mit der Landesregierung, dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld, der „Sekundarschule am Burgtor Aken (Elbe)“ und der Stadtverwaltung statt. Ziel des Arbeitsgespräches war die Vorbereitung und Organisation des am 28. August 2019 auf dem Schulhof der Sekundarschule stattfindenden Demokratiefestes. Mehr dazu erfahren Sie in der nächsten Ausgabe des Akener Nachrichtenblattes.

Eisaktion

Ganz im Sinne eines Songs der 80er, wo es heißt: „Es ist Sommer und es ist heiß. Da ess‘ ich ein Zitroneneis …“ hatten wir für die jüngsten Einwohner der Stadt Aken (Elbe) und ihrer Ortschaften nachträglich zum Kindertag am 4. und 6. Juni 2019 ein kühlendes Eis im Gepäck. Wie in jedem Jahr besuchten wir alle Kindertageseinrichtungen der Stadt. Als besonderen Überraschungsgast hatte sich Elbi im kühlen Eiswagen versteckt. Aber zum Glück mag Elbi ja nur gesunde Sachen, so dass jedes Kind noch in den Genuss einer leckeren Kugel Eis gekommen ist. Mit großer Begeisterung verbrachten die Kinder die kurzweilige „Eiszeit“ mit Elbi und freuten sich schon auf das nächste Wiedersehen.

Pfarrer Rödiger und Dr. Neugebauer

Am 03.05.2019 war es mir eine Freude, gleich zwei Pfarrer in der Stadtverwaltung begrüßen zu dürfen. Mit einem weinenden und einem freudigen Auge lud ich beide Pfarrer zu einem Gespräch ein. Am 31. März 2019 fand der Abschiedsgottesdienst für Pfarrer Ulf Rödiger und am 28. April 2019 der Begrüßungsgottesdienst für Pfarrer Dr. Georg Neugebauer statt. Es war mir eine Herzensangelegenheit, Ulf Rödiger persönlich zu verabschieden. Wir hatten eine jahrelange gute Zusammenarbeit und waren füreinander da, wenn man sich brauchte. Er hatte sich sehr stark für die Gemeinschaft und das Miteinander in Aken eingesetzt. Als sich die Stadt Aken (Elbe) der Herausforderung der Integration von mehreren Hundert Flüchtlingen gegenüber sah, stand er sofort zur Seite, mit gutem Rat in zahlreichen Steuerungsgruppen, aber auch mit starker Tat. Viele Sprachkurse und Integrationsveranstaltungen fanden in den Räumlichkeiten der evangelischen Kirche statt. In unseren letzten Gesprächen diskutierten wir viel über die „Natura 2000“ und die Entscheidung des Landes Sachsen-Anhalts, den Menschen unserer Stadt und unserer Region ein großes Stück erlebbare Natur zu nehmen. Ulf Rödiger wanderte, wie viele Einheimische auch, gerne abseits der befestigten Wege hin zu natürlichen Kleinoden, wie den Goldberger See. Gemeinsam setzten wir uns ein, diese erlebbare Natur für die Menschen aus Aken und der Region zu bewahren. Kleine Erfolge konnten wir dabei verbuchen, wie z.B. die Reduzierung von Kernzonen (ca. 50 ha), die Ausweisungen von weiteren Wander-, Rad- und Reitwegen und die Definition von „zur Betretung freigegebenen Bereichen“. Zum Abschied erlaubte ich mir, ihm eine Nachbildung unserer St. Marien Kirche zu schenken, verbunden mit dem Wunsch, dass ihm unsere St. Marien Kirche immer ein Licht sein möge und er unser Aken in guter Erinnerung behält. Große Fußstapfen, in die Dr. Georg Neugebauer da treten muss. Doch bereits im ersten Gespräch und unserer ersten Begegnung im Kulturnetzwerk der Stadt Aken (Elbe) war zu spüren, dass Dr. Neugebauer bereit ist, diese Verantwortung zu übernehmen. Er konnte bereits viele positive Impulse setzen. Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit ihm und wünsche ihm für seinen Start als Leiter der evangelischen Gemeinde Aken (Elbe) alles Gute.

Gedenkgottesdienst für Altbürgermeister Franz Josef Spiekermann

Am 18. Mai 2019 war Franz-Josef Spiekermann im Alter von 79 Jahren verstorben. Franz Josef Spiekermann war zu Zeiten der Unterzeichnung des Freundschafts- und Partnerschaftsvertrages zwischen den Städten Erwitte und Aken (Elbe) Bürgermeister der Stadt Erwitte. Er setzte sich stark für die Zusammenarbeit beider Städte ein, um gegenseitiges Verständnis zu schaffen und freundschaftliche Beziehungen aufzubauen. Franz-Josef Spiekermann unterstützte die Stadtverwaltung Aken (Elbe) beim Aufbau einer demokratischen Selbstverwaltung. Am 1. Juni 2019 fand in den frühen Morgenstunden der Gedenkgottesdienst in der Katholischen Kirche in Bad Westernkotten statt. Die Akener Delegation (Hansjochen Müller, Klaus Hummel, Hilmar Ganzert und meine Person) nahm Abschied von einer der wichtigsten politischen Persönlichkeiten Erwittes, die fast vier Jahrzehnte mit hohem Einsatz für die Stadt Erwitte wirkte. Seine beiden Söhne waren sehr dankbar für unsere Präsenz und unsere aufrichtige Anteilnahme. Wir trauern mit seiner Familie um diesen schweren Verlust.

Langfinger machen nicht vor Wahrzeichen halt!

Dreistigkeit kennt scheinbar bei einigen Menschen keine Grenzen. Während der Pfingstfeiertage machten sich Unbekannte an der Bepflanzung des Stadtsiegels am Schützenplatz zu schaffen. Fein säuberlich wurden die Geranien aus dem Beet entfernt, um diese vermutlich später im eigenen Garten wieder einzupflanzen. Ich empfinde dies als große Schande. Die Diebe sollten sich schämen.

Artikel veröffentlicht am 19.06.2019 von Amtsblatt der Stadt Aken (Elbe) 7 / 2019