Auch die Horser Funken hatten trotz des ungemütlichen Wetters während des närrischen Umzuges ihren Spaß
Lustig und auch durstig präsentierten sich die „Horser“ Möhnen beim Rosenmontagszug
Eine illustre Gruppe beim Umzug durch Horhausen waren die „Horser Biester.“
Mit durchsichtigen Regencapes schützen sich Gäste und Zugteilnehmer, hier Mitglieder der KG aus Willroth, gegen Sturm und Regen

Wettergott konnte den Narren in Horhausen nicht die Stimmung vermiesen

Flammersfeld

Bunter Rosenmontagszug begeisterte Zuschauer

„Trotz stürmischen Wind, Hagel und kräftigem Regen ist viel los gewesen.“ So könnte man den Verlauf des Rosenmontagszuges, der sich unter dem Sessionsmotte der Karnevalsgesellschaft (KG) Horhausen, „Mir sin Horse- mir sin eins“ durch die Straßen der Kirchspielsgemeinde schlängelte, resümieren. Obwohl sich der Vorsitzende der „Horser“ Karnevalisten, Michael Grobler, noch eine halbe Stunde vor Zugbeginn optimistisch zeigte, das der stürmische Wind der seit Sonntagabend über den Westerwald fegte, den vorhergesagten Regen noch vertreiben würde, entschied sich der Wettergott anders. Pünktlich als sich der närrische Lindwurm in Bewegung setzte, öffnete der mit dunklen Wolken verhangene Himmel seine Schleusen und ließ zunächst eine große Menge Hagel und danach starken Regen auf die Erde fallen. Nicht des zum trotz erfreuten sich die rund 400 aktiven Zugteilnehmer und die zahlreichen Besucher am Wegesrand am närrischen Treiben. Eine der ersten Gruppen die mit Wagen und Fußgruppe in Richtung Ortsmitte zog war die Karnevalsgesellschaft „Ewig voll“ aus Pleckhausen. Michael Grobler der den Umzug moderierte, gratulierte den Freunden aus dem Nachbarort die seit ihrer Gründung alljährlich am „Horser“ Rosenmontagszug teilnehmen, zu ihrem 33-jährigen bestehen. Als „Pappchinesen“ präsentierte sich eine närrische Gruppe aus dem Horhausener Amselweg. Mit rund 120 Aktiven war die Karnevalsgesellschaft aus Willroth nach Horhausen angereist. Ihr Zugmotte lautete „Candy Bar.“ Aus der Nachbarverbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach war die grün/weiße Narrenschar der KG „Weeste Näh“ aus Oberhonnefeld und die KG aus Oberraden über die Kreisgrenze Neuwied/Altenkirchen gekommen. Weitere fröhliche Gruppen waren unter anderem die Seniorenheimbewohner aus Niedersteinebach, die Wällier aus Pleckhausen die seit nunmehr 15 Jahren im Zug dabei sind, die „Horser Biester“ die Party Funken, die Jugendfunken und das Funkenkorps der KG Horhausen sowie die Karnevalsgesellschaft und die Junggesellen aus Oberlahr. Musikalisch umrahmt wurde der Umzug durch den Spielmannszug aus Obersteinebach. KG- Chef Michael Grobler erinnerte sich während eines Gesprächs mit der RZ das nach seinem Wissen, außer wegen des Golfkrieges im Jahr 1991, noch nie ein „Horser“ Rosenmontagszug abgesagt wurde, gleich welches Wetter auch herrschte.

Wörtlich: Auch Tief „Bennet“ konnte uns nicht daran hindern unseren Rosenmontagszug durchzuführen.“ KG Vorsitzender Michael Grobler.

Artikel veröffentlicht am 14.03.2019 von Unsere Verbandsgemeinde Flammersfeld 11 / 2019