Buchdruckerbefall an Fichte
Trockenschäden, Blattverlust an Rotbuche
Waldbegehung 2019

Waldbegang der Stadt Bitburg am 31.08.2019 im Stadtwald „Waxbrunnen“ und Bitburg-Erdorf

Bitburg

Die jährliche Waldbegehung 2019 stand diesmal unter dem Motto „Wald im Klimawandel“.

Auf Einladung von Bürgermeister Joachim Kandels waren die Beigeordneten, Mitglieder des Stadtrats, des Hauptausschusses, des Ortsbeirats Erdorf und interessierte Bürger im städtischen Wald „Waxbrunnen“ auf der Gemarkung Sefferweich und auf der Gemarkung Bitburg-Erdorf unterwegs. Bedingt durch das aktuelle Thema war der Waldbegang mit ca. 40 Personen gut besucht.

Durch die Trockenjahre 2018 und 2019 sind im fichtengeprägten Revierteil „Waxbrunnen“ die Schäden in den Fichtenbeständen nicht zu übersehen. Allerdings weisen alle Baumarten Dürreschäden auf, auch Laubbäume sterben ab.

Das Waldschutzkonzept und die Strategie der naturnahen Waldbehandlung im städtischen Wald der letzten 40 Jahre wurde erläutert. Der Wald leistet im Klimaschutz-Konzept der Stadt Bitburg einen wertvollen Beitrag: Durch die Bereitstellung des klimaneutralen Rohstoffs Holz wird der Einsatz anderer Rohstoffe mit schlechterer CO² - Bilanz vermieden. Durch zusätzliche Aufforstung von militärischen

Konversionsflächen können neue Wälder als CO² - Senke entstehen.

Am Beispiel einer Kahlfläche auf der Gemarkung Bitburg-Erdorf wurden die Alternativen einer Aufforstung diskutiert. Die Empfehlung lautet Traubeneiche geprägte Kulturen anzupflanzen.

Artikel veröffentlicht am 11.09.2019 von Bitburg-Stadt 37 / 2019