Unser Tag auf dem Schulschiff BS „Spessart“

Sennfeld

Am 02.05.2019 durfte unsere Klasse, die 3b, mit unserer Lehrerin Frau Wrosch, Frau Geyer Ziegler und Frau Göbel das Schulschiff BS „Spessart“ in Haßfurt besuchen.

Auf dem Schiff gab es verschiedene Stationen, die wir mit den „Schiffslehrern“ Frau Weiß und Herrn Blaschke, besuchten. Währenddessen fuhr die BS „Spessart“ auf dem Main Richtung Knetzgau und Wülflingen.

1. Station

Der Kapitän persönlich hat uns als erstes den Steuerstand gezeigt.

Wir haben das Funkgerät ausprobiert, sahen das Steuerrad und bekamen eine Erklärung zu den Monitoren, die den Weg des Schiffes aufzeigten.

2. Station

Bei der 2. Station lernten wir etwas über Berufstaucher und ihre Aufgaben. Wir durften auch selbst den Taucherhelm aufsetzen. Ein anderes Kind bekam einen Kopfhörer mit Headset. So konnten wir uns über Funk unterhalten. Das hat sehr viel Spaß gemacht.

3. Station

Jetzt erreichten wir mit unserem Schiff die Schleuse bei Knetzgau. Wir fuhren hinein. Hinter unserem Schiff wurde das Tor geschlossen und das Wasser stieg an. Das Schiff ebenso. Oben angekommen öffnete sich das Schleusentor und wir konnten weiterfahren. Eine genaue Erklärung sollten wir noch bekommen.

4. Station

Nun gingen wir unter Deck. In einem „Schiffsklassenzimmer“ lernten wir interessante Dinge über den Main kennen. Wir wissen nun, dass er 527 km lang ist, dass er im Osten von den Quellflüssen „Roter Main“ und „Weißer Main“ gebildet wird und Richtung Westen fließt, bis er schließlich bei Mainz in den Rhein mündet. Erkennen können wir ihn leicht durch das Maindreieck und Mainviereck.

5. Station

Anschließend gab uns Frau Weiß Gegenstände aus Holz, Styropor und Metall. In einer Schüssel mit Wasser überprüften wir, ob dieses Material schwimmt oder nicht.

Nur Metall ging unter.

Aber warum schwimmt dann ein Schiff?

6. Station

Zu dieser Frage haben wir eine Alufolie bekommen und sollten selbst ein Boot basteln.

Danach probierten wir wiederum in der Wasserschüssel aus, ob unser Boot schwimmt. Wir fanden heraus, dass nur die schwammen, die einen Hohlraum hatten.

7. Station

Herr Blaschke zeigte uns an einem Modell mit Plastikschiff die Funktion einer Schleuse.

Das fanden wir heraus:

Zwischen zwei unterschiedlich hohen Abschnitten eines Flusses liegt die Schleusenkammer. Wenn ein Schiff von dem niedrigen Abschnitt in den höheren fahren will, passiert folgendes: Das Schiff fährt in die Schleusenkammer und das untere Tor wird geschlossen. Nun wird so lange Wasser aus dem Oberwasser in die Schleusenkammer gelassen, bis der Wasserspiegel in der Schleusenkammer genauso hoch ist, wie im Oberwasser. Das Schiff bewegt sich mit dem steigenden Wasser wie im Aufzug nach oben. Dann wird das obere Schleusentor geöffnet und das Schiff kann seine Fahrt im Oberwasser fortsetzen.

8. Station

Jetzt stellte uns Frau Weiß vor die Frage, wie viel LKW-Ladungen ein Containerschiff transportieren könne? Ein Containerschiff aus Holz, sowie Holzklötze als LKW-Ladung sollten uns helfen das abzuschätzen. Wir lagen mit unserer ersten Schätzung (mit ca. 40 Ladungen) völlig daneben.

Unser Modellboot fasste 100 Klötze, also 100 LKW-Ladungen.

9. Station

Wieder an Land angekommen, trafen wir uns in einer großen Halle, in der die Ausrüstung eines Tauchers ausgestellt war. Eine Schülerin von uns durfte den Gummianzug und die Metallschuhe anziehen.

10. Station

Anhand einer kleinen Geschichte mit einer Schlange erlernten wir zum Abschluss einen wichtigen Seemannsknoten, den wir auch mit nach Hause nehmen durften.

Schließlich mussten wir uns von den lieben und freundlichen „Schiffslehrern“ verabschieden. Wir wurden noch zusätzlich mit Süßigkeiten und vielem Informationsmaterial belohnt. Heute denken wir noch oft und gerne an den schönen Nachmittag zurück.

VIELEN DANK allen, die uns begleitet haben.

Klasse 3 b der Grundschule Sennfeld und Klassenlehrerin Angelika Wrosch

Artikel veröffentlicht am 16.05.2019 von Sennfelder Amtsblatt 20 / 2019