(v. l. n. r.: Sven Strauß, Oberbürgermeister Stadt Sangerhausen, Silke Engler, Bürgermeisterin Baunatal, Peter Lutze, Stadtverordnetenvorsteher Baunatal)  
Sie sorgten beeindruckend für Trommelwirbel - Die Aktiven des KSV Baunatal und behinderte Menschen der Baunataler Werkstätten.

Partnerschaftliches – Stadt Baunatal feiert Neujahrsempfang mit 600 geladenen Gästen 

Sangerhausen

Unsere Partnerstadt Baunatal (Hessen) hat am 19. Januar mit 600 Gästen, darunter auch Oberbürgermeister Sven Strauß, das neue Jahr begrüßt. Für Silke Engler, Bürgermeisterin der Stadt Baunatal, eine Premiere, denn nach Amtseinführung im Dezember 2018, war sie erstmalig Gastgeberin. Mit einem zuversichtlichen Ausblick, dem vermittelten „Wir-Gefühl“ und einem Dank an Vereine und Organisationen, die sich für das Stadtleben uneigennützig einbringen, verwies Frau Engler auf einen stetig wachsenden Wohnungsbau, eine vorbildliche Bildungslandschaft und starken Partnern in der Region Baunatal. Unausweichliches Thema in einer VW-Stadt: Der so genannte Diesel-Skandal. Nach 13 Jahren muss die Stadt erstmals durch geringere Gewerbeeinnahmen den Gürtel etwas enger schnallen. Der städtische Haushalt weist eine Lücke von mehreren Millionen Euro auf. „Die Stadt Baunatal kann sich auf ein solides Fundament gesunder Infrastruktur stützen. Mein Ziel ist es, in fünf Jahren einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen“, so Silke Engler in ihrer Neujahrsansprache. 

Das Motto „Sport & Inklusion“ war nicht nur Thema der Veranstaltung, dieses Thema war im wahrsten Sinne des Wortes Programm. Oberbürgermeister Sven Strauß verwies in seinem Grußwort unter anderem auf die „29. Landessportsiele für Behinderte und ihre Freunde“. „Dass man Sport & Inklusion sehr gut miteinander verbinden kann, hat Sangerhausen im letzten Jahr bewiesen. 1.100 Aktive aus Sachsen-Anhalt, mit und ohne Handicap haben an diesem Tag ein besonders sportliches Miteinander erlebt. 125 Jugendliche aus den Schulen der Stadt Sangerhausen haben sich als Partner für die behinderten Menschen verstanden.“ 

Der Blick auf Europa, auf die kommende Europa-Wahl und natürlich das Thema Inklusion, waren Redeinhalte des Stadtverordnetenvorstehers Peter Lutze. Darauf bezogen sagte er: „Wenn alle Menschen dabei sein können, dann ist es normal anders zu sein“, mit diesem Zitat beendete Herr Lutze die Veranstaltung.  

Artikel veröffentlicht am 19.02.2019 von Sangerhäuser Nachrichten, Amtliches Mitteilungsblatt für die Stadt Sangerhausen 2 / 2019