Närrisches Treiben in Urbar

Vallendar

Nachlese „Veilchendienstag in Urbar“ Teil 1

Der Veilchendienstagsumzug hat in Urbar eine lange Tradition. So lud der Vereinsring der Urbarer Vereine e.V. auch in diesem Jahr wieder zum traditionellen Veilchendienstagsumzug durch Urbar ein. Pünktlich um 14:11 Uhr hatten sich alle Aktiven und viele Zuschauer auf dem Platz vor dem Bürgerhaus versammelt, um sich gemeinsam bei der Warm-up-Party auf den Umzug einzustimmen. Der in Urbar bereits bekannte DJ Galactic sorgte für die passende Musik. Am Imbisswagen vom „Holzkopp“ konnten sich alle noch einmal ordentlich stärken und die Singgemeinschaft versorgte alle Gäste aus dem Bürgerhaus heraus mit Getränken. So konnte auch der kurze Regenschauer der Stimmung keinen Abbruch tun. Kurz vor 15 Uhr rundete ein kleines Platzkonzert des Musikvereins Hillscheid die Party ab. Der Vorsitzende des Vereinsrings Timo Krämer begrüßte im Anschluss gemeinsam mit seinem Stellvertreter Jürgen Grezla, Bürgermeisterin Karin Küsel und dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Fred Pretz alle Anwesenden und alle Zugteilnehmer. In seiner Ansprache dankte er allen Teilnehmern für die Teilnahme am Umzug und DRK, Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt für ihren Einsatz. Dann stellte sich der Zug auch schon in der Bornstraße auf. Fast pünktlich um 15:11 Uhr setzte sich der Umzug in Bewegung. Angeführt wurde der Umzug von Manfred Hahn und seinem „Dä Zuch kimmt“-Wagen.

Gleich dahinter folgte eine Fußgruppe der kath. Kita und der Bauspielplatz-Gruppe als Bauarbeiter. Volker Hartenfels nahm unter dem Motto „Bauer sucht Frau“ mit einer Heidschnucke am Umzug teil. Die Urbarer Schützen holten mit einer Fußgruppe und einem Wagen das 70er/80er-Jahre Disco-Fieber zurück nach Urbar. Einige Kinder und Eltern der „Picknick-Gruppe“ fuhren mit dem Wagen des NarrenBUNT Koblenz im Umzug mit und protestierten gegen die neue HGÜ-Trasse. Auch die Mönche der „Frangelico-Road“ durften natürlich nicht fehlen. Auch die Fidelen Frauen aus Vallendar kamen zum Umzug nach Urbar. Die OPuBs zogen als Cleopatras und Pharaonen auf ihrem großen Wagen durch Urbar. Der Umzug wurde abgerundet von den Urbarer Möhnen, die gleich mit zwei Fußgruppen und einem Prunkwagen den Umzug bereicherten. So ging es durch Urbars Straßen und „Orwer Oleim“ tönte es von allen Seiten. Beseelt von dieser guten Stimmung und dankbar, dass das Wetter gehalten hatte, kehrten alle zum Bürgerhaus zurück, wo sich der Zug auflöste.

Im Bürgerhaus wurde bis zur Beerdigung des Karnevals ausgelassen gefeiert.

Mehr dazu erfahren Sie im zweiten Teil dieses Berichtes in der nächsten Woche.

Artikel veröffentlicht am 14.03.2019 von Heimat-Echo - Heimat- u. Bürgerzeitung Verbandsgemeinde Vallendar 11 / 2019