Malchiner Partnerschaftsverein ist zu Besuch in der luxemburgischen Partnerstadt Hesperingen

Malchin

Der Malchiner Städtepartnerschaftsverein war vor 2 Jahren erstmalig in der luxemburgischen Partnerstadt Hesperingen.

Vom 26.10. bis zum 31.10.19 fuhren wir nun erneut in unsere luxemburgische Partnerstadt, um die dortigen Freunde zu besuchen, Erfahrungen auszutauschen und auch um Freundschaften zu stärken und zu begründen.

Wir fuhren also mit 6 Vereinsmitgliedern im Kleinbus am frühen Morgen los und machten einen Zwischenstopp in Eisenach. Diesen kleinen Aufenthalt nutzten wir auch, um gemeinsam die Grabstätte von Luise und Fritz Reuter und auch die Wartburg zu besuchen.

Gegen Abend des 2. Reisetages kamen wir in Luxemburg (Stadt) an. Am Morgen des nächsten Tages begrüßte uns Bürgermeister Marc Lies im Rathaus von Hesperingen. Zu unserer großen Freude war auch Alt-Bürgermeisterin Marie-Thérèse Gantenbein zur Begrüßung gekommen.

Voller Stolz zeigten die Hesperinger uns ihr neues Kulturhaus, welches nach den modernsten technischen Gesichtspunkten ausgestattet ist. Der Veranstaltungssaal verfügt über 360 Zuschauerplätze. Das Gebäude hat eine eigene Tiefgarage. Als Vertreter aus Mecklenburg steht man in diesem Gebäude, das auch eine Gaststätte hat, ein wenig "erstaunt" da.

Am Nachmittag dieses ersten Besuchstages führte uns der Bürgermeister durch die neue Musikschule der Gemeinde. Hier hat man aus einem alten Bauernhaus mit angebautem Stall eine ganz tolle Musikschule mit vielen freundlichen Übungsräumen gemacht - wunderbar.

Am späten Nachmittag waren wir Gast der Altbürgermeisterin Gantenbein. In diesem Gespräch haben wir Frau Gantenbein darüber informiert, wie wir uns als Verein gefunden und gegründet haben. Dies will sie nun mit ihren Freunden in Hesperingen auch versuchen. Vielleicht haben wir dann in Luxemburg auch bald einen Partnerschaftsverein!

Am 2. Tag unseres Hesperingenbesuches führten uns Frau Gantenbein und ein weiterer Einwohner aus Hesperingen durch die tausendjährige Altstadt von Luxemburg (Stadt). Natürlich waren wir auch in der größten Kirche, der St. Michaels Kathedrale.

Nach zwei dikussions- und erlebnisreichen Tagen fuhren wir wieder zurück nach Malchin. Auch auf der Rücktour machten wir Zwischenhalt - in Köln. Hier ließen wir uns das größte Monument, den Dom, natürlich nicht entgehen!

Am Abend des 31.10.19 landeten wir alle wieder gesund in unserer kleinen schönen Stadt Malchin. Wir möchten uns an dieser Stelle bei der Ehrenamtsstiftung MV und der Stadt Malchin für die Unterstützung ganz herzlich bedanken. Mit dieser finanziellen Hilfe konnten wir einen Teil der für die Reise entstandenen Kosten decken.

Jörg Lange

Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins Malchin e. V.

Artikel veröffentlicht am 13.12.2019 von Malchiner Generalanzeiger 23 / 2019