Konzert im Bürgergarten Röbel

Waren

„Als ich fortging. Der Soundtrack unserer Jugend“

Musikalische und humoristische Erinnerungen aus Ost und West

„Capriccio“, Konzertprojekt aus der Bauhausstadt Dessau, Grenzgänger zwischen den Musikstilen Klassik, Klassik-Adaptionen, Rock und Pop

05. August 2020 um 20:00 Uhr im Bürgergarten

(bei schlechtem Wetter in der Nicolaikirche)

Den Brückenschlag zwischen Klassik, Pop und Rockmusik wagen, ältere und jüngere Gäste über zwei Stunden begeistern: „Capriccio“ hat sich mit diesem Anspruch deutschlandweit einen Namen erarbeitet.

Einfach nur Nachspielen reicht „Capriccio“ nicht. Ihre bis ins kleinste Detail abgestimmten Gesangs- und Instrumentaldarbietungen lassen die Grenze zwischen Original und eigener Interpretation verschwimmen.

Sängerin Sabine Waszelewski und Instrumentalist Klaus-Jürgen Dobeneck waren seit frühester Jugend in verschiedenen Musikprojekten tätig und sind seit vielen Jahren Berufsmusiker. Klaus-Jürgen Dobeneck studierte von 1984- 1989 am Konservatorium „G. F. Händel“ Halle bei Vladi Iliew mit Abschluss Berufsmusiker Gitarre/Querflöte Sonderklasse.

Sabine Waszelewski hatte Gesangsunterricht u. a. bei Startenor Ingo Anders. Sabine Waszelewski begeistert durch mal warme und gefühlvolle, dann wieder kraftvolle Interpretationen der Kultsongs von Karat bis Silly. Und selbst bei „Come together“, dem Beatlesprogramm, vermisst das Publikum bei diesen Interpretationen die Originale nicht.

Klaus-Jürgen Dobeneck (Gitarren, Querflöte) besticht sowohl in Virtuosität an den Instrumenten als auch durch seine bis ins kleinste Detail ausgefeilten Arrangements. Bachs Toccata und Fuge d-moll als Swing-Version wird dabei für die Zuhörer ebenso zum Erlebnis wie seine Querflötensolo in City´s „Am Fenster“ oder Bachs „Bourrée“ in der Rock-Version von Ian Anderson (Jethro Tull). Und bei dem Titel Samba pa ti stellt Dobeneck unter Beweis, was man als studierter Musiker einer E-Gitarre entlocken kann.

Musikalische Vielfalt auf hohem Niveau, außergewöhnlich und mitreißend. Die vielfältigen Programme, die Namen wie „Klassik trifft Rock“, „Wer die Rose ehrt“, „Come together“ oder „Rocklegenden“ tragen, erschließen dem Publikum in der zeitlichen und inhaltlichen Folge jeweils ein Kapitel Musikgeschichte. Und um dieses noch lebendiger zu vermitteln, erfährt der Zuhörer zwischen den Liedern in kurzweiligen Episoden Interessantes über die jeweiligen Musiker und ihre Zeit.

„Ein bisschen brachtet ihr uns unsere Jugend zurück“, sagen reifere Zuhörer oft nach den Konzerten. Aber auch jüngere Gäste gehören regelmäßig zum Publikum. „Alt wie ein Baum“, „Bataillon d´Amour“, „Ruby Tuesday“, „Locomotive breath“ und „Let it be“ sind in den Konzerten des Künstler-Duos auch für diese Altersgruppe ebenso zeitlos wie Händels „Feuerwerksmusik“ oder Mozarts „Türkischer Marsch“.

Artikel veröffentlicht am 01.08.2020 von Müritz Tipp Landkreis Waren 15 / 2020