Klimaaktivisten treffen sich in Waren

Waren

(MiB). Die Gäste beim ersten Klima-Café in den Räumen des „Cafe International“ Am Alten Markt in Waren wollen Fakten schaffen und nicht lange um den heißen Brei reden. Viele von ihnen sind dabei, an kleinen Stellschrauben zu drehen, um nachhaltig etwas für die Erde zu bewirken. Angefangen von der Vermeidung von Plastik im Alltag bis hin zur umweltfreundlichen Heizung. Thema war auch die Organisation der nächsten Klimastreik, die am 29. November stattfinden wird, wenn in Santiago de Chile die 25. UN-Klimakonferenz stattfindet und die „Fridays for future“-Bewegung zu weltweiten Streiks aufruft. Jedoch soll der Zug an diesem Tag erst um 14 Uhr vom Neuen Markt zum Hafen und über die Strandstraße wieder zum Neuen Markt gehen. Die Zeit wurde gewählt, um auch den Schülern, die sich an der Kundgebung beteiligen aber nicht als Schulschwänzer gelten wollen, die Möglichkeit dazu zu geben. Hinzu kommt, dass sich inzwischen nicht nur Kinder und Jugendliche für den Schutz der Erde einsetzten, sondern auch Erwachsene, die es zu dieser Zeit eher einrichten können, dabei zu sein.

Der ebenfalls anwesende Bürgermeister Norbert Möller setzt sich ebenfalls für de Klimaschutz ein und begrüßt die Initiative der Bürger. Ein bereits bestehendes über 100 Seiten starkes Maßnahmenkonzept zum Klimaschutz in Waren soll bei der nächsten Sitzung der Stadtvertreter auf den Tisch kommen und auf der Website der Stadt veröffentlicht werden, allerdings in gekürzter Fassung, um das Wichtigste wiederzugeben. Um dieses Konzept umzusetzen bedarf es eines Klimamanagers, den Norbert Möller dafür anstellen will.

„So lange sich politisch nichts bewegt, bleiben wir da und kommen immer wieder“, betonte Anja Hübner, die zum Organisationsteam gehört. Das nächste Klima-Café soll am 20. November ebenfalls um 19 Uhr stattfinden.

Artikel veröffentlicht am 09.11.2019 von Müritz Tipp Landkreis Waren 22 / 2019