Mit dem Radl am Start zur Firmrallye 2019
Die erstplatzierte Gruppe mit dem Wanderpokal
Auf den Spuren der Gottesmutter Maria

Katholische Kirchennachrichten

Ruhpolding

Kath. Pfarramt St. Georg

Kirchberggasse 9, 83324 Ruhpolding

Tel. 1766 - Fax 5635

E-Mail: st-georg.ruhpolding@ebmuc.de

Internet-Adresse: www.st-georg-ruhpolding.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 8.00 – 11.00 Uhr

Gemeindebücherei St. Georg:

kostenlose Bücherausleihe

Öffnungszeiten

Dienstag 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Mittwoch 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr

Donnerstag 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr

Freitag 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr

Pfingsten 2019

„Lernen ist Leben“ – diese Worte stammen nicht von einem Schulprogramm. Sie stehen auf dem Plakat der pfingstlichen Aktion Renovabis. Der Name „Renovabis“ kommt von „Renovabis faciem terrae – Du erneuerst das Antlitz der Erde“. Es ist eine konkrete Hilfsgemeinschaft, die an der pastoralen, sozialen und gesellschaftlichen Erneuerung Osteuropas konstruktiv mitwirken will.

Die Kollekte an den Pfingstgottesdiensten ist für dieses Anliegen bestimmt. Lernen, Offensein für das Leben, für Gott und den Mitmenschen – kann für uns alle eine pfingstliche Anregung sein.

Pfarrer Otto Stangl

Wallfahrt nach Maria Kirchental am 6. Juli 2019

Die Wallfahrt nach Maria Kirchental findet heuer am Samstag, den 6. Juli 2019 statt. Es gibt wieder verschiedene Möglichkeiten, an dieser Wallfahrt teilzunehmen:

Fußwallfahrt über den Staubfall nach Kirchental

Informationen über die lange Strecke Staubfall, Heutal, Schwarzbergklamm, Loferer Alm, Bräugföllalm, Lofer nach Kirchental (Gesamtgehzeit 9 Stunden):

Die Fußwallfahrt über die Berge startet um 01.45 Uhr früh vom Bahnhof mit einem Bus zum Staubfall. Jeder Wallfahrer, der an dem langen Weg teilnimmt, sollte gut vorbereitet und entsprechend ausgerüstet sein mit gutem Schuhwerk, Ersatzkleidung, Bergstöcken, evtl. Stirnlampe, Rucksack mit Getränken und Brotzeit. Wegen organisatorischer Vorbereitungen ist eine telefonische Voranmeldung unbedingt erforderlich bei Wolfgang Heigermoser, Tel. 08663/417060 oder über e-mail: fewoheigermoser@t-online.de.

Die Fußwallfahrer, die von Maria Kirchental mit dem Pfarreibus zurückfahren möchten, sollen sich bitte auch direkt im Reisebüro Fuschlberger (Tel. 9401) anmelden.

Fußwallfahrt von Schneizlreuth über Reith nach Kirchental

Diese Pilgergruppe trifft sich um 5.00 Uhr neben der Kirche in Schneizlreuth. Der Weg führt in etwa sechs Stunden entlang der Saalach über Reith nach Lofer und von dort über den Tiroler Steig zum Wallfahrtsort. Es besteht auch die Möglichkeit, sich ab 8.00 Uhr in Reith der Fußwallfahrt anzuschließen. An Ausrüstung sind festes Schuhwerk, Allwetterbekleidung, evtl. Berg- oder Wanderstöcke und ein Rucksack mit Getränken und Brotzeit erforderlich. Anmeldungen für Fahrgemeinschaften nach Schneizlreuth sind bei Susi Weigand unter Tel. (08663) 9786 möglich.

Buswallfahrt nach Kirchental

Abfahrt für die Buswallfahrt ist bei Reisebüro Fuschlberger, Kurhausstraße 3, um 10.00 Uhr nach St. Martin. In der Klostergaststätte ist Gelegenheit zum Mittagessen. Anmeldung ist ab sofort direkt im Reisebüro Fuschlberger (Tel. 9401) möglich.

Gemeinsamer Wallfahrtsgottesdienst

Die verschiedenen Wallfahrtswege und Wallfahrtsarten münden in den gemeinsamen Wallfahrtsgottesdienst, den wir um 13.15 Uhr in der Kirche von Maria Kirchental feiern werden. Dazu sind natürlich auch alle herzlich eingeladen, die privat nach Maria Kirchental kommen.

Nach der Messfeier besteht im Gasthof Hochmoos unterhalb des Tiroler Steiges die Möglichkeit zu einem gemütlichen Ausklang.

Pfarrer Otto Stangl

Ein Sonntagskind im Falkennest

Vergangenen Sonntag schlüpfte das letzte kleine Falkenkind. Nun ist auch die Frage nach dem "weißen" Ei geklärt. Die ungewöhnliche Farbe des Ei's war wohl nur ein Farbspiel der Natur und kein Kuckucksei.

Die sogenannte Nestlingszeit beträgt 4 Wochen, erst dann wird es die ersten Flugversuche im Bereich der Pfarrkirche geben. Bis dahin heißt es jetzt für die Vogeleltern, unermüdlich Nahrung heranzuschaffen, um die hungrigen Schnäbel zu füttern. Ein gefährliches Leben für die Mäuse rund um den "Kirabiche".

Freuen Sie sich mit uns über die schönen Live-Bilder aus der Kinderstube unserer Turmfalken unter www.st-georg-ruhpolding.de.

Firmlinge auf Radl-Rallye

Als Abschluss der gemeinsamen Zeit der Firmvorbereitung gab es am Freitag nach der Firmung wieder für die Firmlinge der Pfarrei St. Georg die „Firmrallye“. Dazu fanden sich etwa 25 Firmlinge zusammen mit den Firmbegleiterinnen und Firmbegleitern samt ihren Fahrrädern nachmittags an der Pfarrkirche ein. Zuerst gab es für die fünf Teams die Aufgabe, mit Zielgenauigkeit beim Steinewerfen möglichst viele Punkte zu erreichen. Danach ging’s gruppenweise an den Start. Auf der Strecke gab es dann weitere Aufgaben im Bereich Wissen, Kreativität und Geschicklichkeit zu lösen. Am Ziel in der Nähe der Gründbergstube war dann noch einmal mit der Station „Wasser Marsch!“ die Kreativität gefragt, denn es hieß, ohne künstliche Hilfsmittel möglichst viel Wasser von der Urschlauer Ache in einen Behälter zu transportieren. Nach einer Stärkung mit Kuchen, Herzhaftem und Getränken wurde es noch einmal besinnlich. Pastoralreferent Georg Gruber und Pfarrer Otto Stangl feierten mit den Firmlingen und den Begleitern eine Andacht direkt am Bach. Firmlinge und Firmbegleiter sprachen sich in ihrer Gruppe gegenseitig den Segen Gottes zu und gaben sich zeichenhaft mit gesegnetem Wasser ein Kreuz auf die Stirn. Die aus Naturmaterialien gebastelten Kreuze – eine der Kreativaufgaben auf dem Weg – ließen die Teilnehmer/-innen am Ende der Andacht als Zeichen des Segens von der Strömung des Baches flussabwärts treiben. Bei der anschließenden Siegerehrung bekam jede Gruppe einen Preis und die Erstplatzierten den Wanderpokal überreicht. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer/-innen bei der Vorbereitung und Durchführung der Firmrallye sowie bei den Firmbegleitern/-innen, die die Gruppen begleitet, und an alle, die fürs leibliche Wohl gesorgt haben!

Miteinander unterwegs – Erstkommunionsausflug 2019

Dass Christsein bedeutet, miteinander unterwegs zu sein, haben unsere Erstkommunionkinder in den letzten neun Monaten erfahren dürfen. Umso schöner, dass sie nach ihrer Erstkommunion an Christi Himmelfahrt noch einmal in vollen Zügen ihre Gemeinschaft erleben durften; zusammen mit den Gruppenmamas, Pfarrer Stangl, Religionslehrer Richard Krekel und „ihrer“ Pastoralassistentin Constanze.

Dass unsere diesjährigen Erstkommunionkinder ein besonderer Powerjahrgang sind, konnte man schon beim üblichen Laurenzia-Auftakt vor der Schule, animiert von Pfarrer Stangl, höchstpersönlich erleben. So schnell waren unsere Kids nicht müde zu bekommen. Mit enthusiastischer Freude wurden während der Busfahrt einerseits begeistert, die von Richard Krekl angestimmten Kirchenlieder gesungen, aber auch so mancher Fußball- oder Popgesang gegrölt. Und zwischendrin hat unsere Pastoralassistentin ihren eigenen Namen gefühlte 300 Mal hören dürfen - was gibt es Schöneres, als mit 39 begeisterten Kindern unterwegs zu sein?

In Altötting bekamen wir eine kurze Stadtführung von Pfarrer Stangl und feierten anschließend im Kongregationssaal zusammen Messe. Spannend, wie die aufgedrehte Stimmung sich zu Beginn des Gottesdienstes in andächtige, vielleicht auch bisschen müde Stimmung verwandelte. Und toll, wie sich in der langen Vorbereitungszeit unsere Drittklässler entwickelt und auf so manche Tradition eingelassen haben. Gestärkt vom leckeren Mittagessen, begaben sich die Gruppenmamas mit ihren Kindern auf Shopping- und Kulturentdeckungsreise in der Innenstadt. Zum Abschluss schauten wir noch in die Gnadenkapelle, bevor es mit einem Abstecher über den Spielplatz in Waging wieder zurück nach Hause ging.

Die drei Tage - Mittwoch Erstkommunionprobe, Donnerstag Erstkommunion und Maiandacht sowie der Ausflug am Freitag - haben gezeigt, wie sehr die Kinder und auch die Gruppenmamas zu einer Gemeinschaft geworden sind und dass es sich lohnt, sich auf dem Weg der Sakramentenvorbereitung gemeinsam einzulassen. Für uns Seelsorger ist es neben so mancher Anstrengung eine unglaublich erfüllende Aufgabe, sich mit den Kindern und ihren Familien auf den Weg an den Tisch des Herrn zu machen. Danke für die gute, energiegeladene und spannende Zeit mit euch.

Constanze Bär

Pfarreimannschaft holt den Meistpreis bei der Meile 2019

Kirche ist sportlich, jung, teamfähig und schnell – eine Erkenntnis, die man angesichts des beachtlichen Ergebnisses der Pfarreimannschaft bei der Ruhpoldinger Meile 2019 ziehen konnte. Zu neunt trat die Mannschaft, angeführt von Pastoralreferent Georg Gruber und motiviert von seiner Kollegin, Constanze Bär, am Freitag beim Volkslauf an. Mit zwei sportlich ambitionierten pastoralen Mitarbeitern ist es Ehrensache, dass die Pfarrei mit einer eigenen Mannschaft antritt, um einerseits zu zeigen, dass Kirche Teil des Dorfes ist und andererseits, um etwas zu gewinnen. Dank der vielen Anfeurer am Rand – da lassen sich unsere Mitchristen nicht lumpen, auch wenn sie selbst nicht laufen wollten – und der begeistert rufenden (Erstkommunion-)Kinder an der Strecke, konnten sich die Läufer in vielen Phasen des Rennens getragen fühlen und durften am Ende nicht nur auf ihre persönlich guten Zeiten stolz sein, sondern sich auch über den Mannschaftssieg freuen. Denn der Meistpreis ging dieses Jahr zum ersten Mal an die Pfarrei St. Georg; der Preis, für die Mannschaft, die die meisten Leute auf die Bahn bringt. Bei allem, was wir als Kirche und deshalb auch als Seelsorger oft an Kritik und negativen Schlagzeilen einstecken müssen, ist es doch ein starkes Zeichen, dass ausgerechnet die Pfarrei in so einem sportbegeisterten Ort am meisten Leute zusammenbringt, die bereit sind, unter der Pfarreiflagge zu laufen. Wir bedanken uns bei Thomas und Martin, Carina und Andrea, Matthias, Teresa und Michaela für das tolle Teamergebnis und freuen uns schon auf das gemeinsame Einlösen des gewonnenen Gutscheins.

Auf den Spuren Marias: kleiner Kindergottesdienst im Mai

Beim kleinen Kindergottesdienst im Marienmonat Mai wurde die Mutter Jesu besonders in den Blick genommen. Sie kam dabei selbst zu Wort und erzählte wichtige Szenen aus ihrem Leben: Als der Engel zu ihr kam, als sie Jesus in einem Stall zur Welt gebracht hat, als sie mit Josef ihren Sohn verzweifelt gesucht und im Tempel wieder gefunden hat, als sie mit der Familie in Nazareth gelebt hat, als ihr Sohn am Kreuz gestorben und am dritten Tag wieder auferstanden ist, und schließlich, wie sie nach ihrem Tod wieder mit ihrem Sohn im Himmel vereint wurde. Die Kinder durften zu diesen Szenen Symbole niederlegen und schließlich eine Krone für Maria mit bunten Steinen verzieren. So wurde deutlich, wie sehr der Weg Marias mit ihrem Sohn verbunden ist. Dieser Weg war nicht immer leicht für sie, aber er hat zu einem Leben in Fülle geführt. Weil sie ihrem Sohn so nahe steht, kann sie auch uns mit ihrer Fürsprache beistehen. Musikalisch wurde der Gottesdienst wieder von der Käferstoa-Musik begleitet. Es war schön zu sehen, wie sich die Kinder auf diesem Weg mitnehmen ließen und oftmals spürbar mit dem Herzen dabei waren. Der nächste, dann sommerliche kleine Kindergottesdienst, ist am Sonntag, 21. Juli 2019 um 11.00 Uhr an der Schwarzachenalm.

Artikel veröffentlicht am 13.06.2019 von Ruhpoldinger Gemeindeanzeiger 23 / 2019