Eröffnung an der Gemeinschaftshalle v.l.n.r. Ortsbürgermeister Jens Sprenger, Tobias Geiger, Pfälzische Weinprinzessin Melina Hey
Oberhausen grüßt seine Gäste: Festwagen unserer Ortsgemeinde
Ein Teil der Abordnung unserer französischen Partnergemeinde Furchhausen
Der Spielmannszug Schaidt beim Großen Zapfenstreich
Ehrenzug der freiwilligen Feuerwehr

800-Jahr-Feier in Oberhausen

Oberhausen

- Ein Dank an alle Helfer und unsere Gäste -

Nach fast zwei Jahren Vorbereitung war es Mitte August endlich soweit: das lang ersehnte Festwochenende konnte wie geplant am 16. August starten.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde das Fest von Ortsbürgermeister Jens Sprenger, Tobias Geiger und der Pfälzischen Weinprinzessin Melina Hey eröffnet. Neben einem Ausblick auf die kommenden Festtage, stand auch der eigens für dieses Fest ausgebaute Festwein im Mittelpunkt.

An diesem Freitag zeigte sich das Wetter von seiner schönsten Seite und so konnte bis in die späten Abendstunden mit Livemusik kräftig gefeiert werden.

Samstags dann setze Regen ein und viele beschlich die Befürchtung, dass es das restliche Wochenende so bleiben würde. In Anbetracht der Wetterlage fanden doch beachtlich viele Besucher den Weg auf unsere Festmeile und zu den Kunsthandwerkern. Und nachdem es gegen Abend doch noch ein paar trockene Phasen gab, ließ man bei guter Musik, Essen und Trinken den Tag ausklingen.

Dass der Wettergott an diesem Wochenende doch ein „Owerhauser“ war, zeigte sich am Sonntag. Der Festumzug konnte bei strahlendem Sonnenschein starten, und unser Dorf füllte sich mit Gästen aus nah und fern. Letztere reisten oft per „Schoppebähnl“ vom Bahnhof aus an. Sie bekamen einen beeindruckenden Umzug mit fast 40 Zugnummern zu sehen, über den bestimmt noch lange Zeit gesprochen wird.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen Teilnehmern bedanken, die sich viel Mühe gemacht haben, um sich in dieser Art und Weise präsentieren zu können!

Besonders auch bei unseren Nachbardörfern in der Region, die nicht nur beim Umzug zahlreich am Start waren, sondern uns auch während dieses besonderen Festes mit ihrer Arbeitskraft zur Seite standen. Nur so konnte manche Lücke in der Helferliste gefüllt werden. Wir werden das nicht vergessen!

Am Montag fand unter der Regie des Spielmannszuges Schaidt ein Großer Zapfenstreich vor der Gemeinschaftshalle statt. Die freiwillige Feuerwehr mit ihrem Kommandanten Andreas Jäger stellte den Ehrenzug mit Fackeln. Das Ambiente und die feierliche Zeremonie dürften bei manchem Zuschauer für Gänsehaut-Momente gesorgt haben, und so fand unser Fest einen würdigen Abschluss.

(Ortsgemeinde)

Oberhausen sagt „Herzlichen Dank“!

An unsere zahlreichen Gäste aus nah und fern, die bewiesen haben, dass man auch in der heutigen Zeit ausgelassen feiern kann, ohne dass es zwangsläufig zu Sachbeschädigungen und Schlägereien kommen muss. Unser Sicherheitsdienst hatte ein denkwürdig ruhiges Wochenende! Vielen Dank dafür und auf ein baldiges Wiedersehen bei uns!

Um ein Fest in dieser Dimension auf den Weg zu bringen, sind unzählige Auflagen zu erfüllen, Absprachen zu treffen und Vorschriften einzuhalten.

Dabei wurden wir seitens der Verbandsgemeinde, der Kreisverwaltung, der Polizei, des Deutschen Roten Kreuzes und vielen mehr hervorragend unterstützt. Insbesondere, wenn man wie in unserem Fall nicht auf langjährige Erfahrung aus den Vorjahren zurückgreifen kann, ist man für eine solch konstruktive Unterstützung sehr dankbar!

Darum vielen Dank an alle Behörden, Firmen und Organisation, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben. Dazu zählen natürlich auch die Kunsthandwerker, Essensstände und die Teilnehmer des Mittelaltermarkts und alle, die nicht namentlich genannt werden können.

Unsere Partnergemeinde Furchhausen war das ganze Wochenende bei uns im Einsatz: Es wurde zusammen gearbeitet, zusammen beim Umzug marschiert und zusammen gefeiert. Das ist gelebte Deutsch-Französische Freundschaft im besten Sinne! Vielen Dank an unsere Freunde aus dem Elsass!

Ein ganz besonderer Dank auch an unsere Dorfgemeinschaft: Viele Freiwillige haben sich im Festkomitee, den Arbeitskreisen oder als Helfer eingebracht. Wo immer nötig, wurden Grundstücke, Höfe, Strom und Wasser zur Verfügung gestellt. Nur gemeinsam war ein Fest von solch einer Dimension zu stemmen! Auf das, was unsere 500-Seelen-Gemeinde geleistet hat und wie wir uns präsentiert haben, darauf können wir wahrlich stolz sein!

Mit Herzblut, Schweiß und „Sitzfleisch“ bei den Sitzungen wurde etwas zustande gebracht, an das man noch lange Zeit zurückdenken wird! (JSpr)

(Ortsgemeinde)

Artikel veröffentlicht am 11.09.2019 von Südpfalz Kurier 37 / 2019