Glasau bekommt den Radweg an der L 306!

Bad Segeberg

„Der Radweg entlang der L 306 zwischen Hassendorf und Barghorst wird gebaut. Das Land wird sich mit mehr als 1 Mio. Euro daran beteiligen. Und zukünftig kann die Fahrradtour auch entlang der Landesstraße verlaufen“, so Ministerpräsident Daniel Günther bei einem Kurzbesuch in der Gemeinde Glasau.

Für Teilnehmer der Fahrradtour für Jedermann gab es somit eine doppelte Überraschung: Als der Ministerpräsident am Freitagabend an der Alten Schule in Sarau vorfuhr, war die Freude über den unangekündigten Besuch schon groß und dann hatte Daniel Günther auch noch die Zusage zum Radwegbau im Gepäck!

Der Ministerpräsident hatte kurzfristig die Einladung zur Fahrradtour in seinen an diesem Tag prall gefüllten Terminkalender mit aufnehmen können und machte vor der offiziellen Eröffnung der Eutiner Sommerspiele, deren Schirmherr er ist, noch einen Abstecher nach Glasau.

„Wir freuen uns riesig über Ihren Besuch in unserer Gemeinde und die Zusage zum Bau des Radweges“, so Bernhard Horstmann. „Auch wenn es heute nur zu einer Stippvisite gereicht hat, so findet sich sicherlich eine Gelegenheit, Glasau mit seinen vielfältigen Aktivitäten ausführlicher kennen zu lernen.

„Dass wir es nach 35 Jahren geschafft haben, den Bau des Radweges endlich umsetzen zu können, erfüllt uns alle in der Gemeinde mit großer Freude und wir bedanken uns für die Zusage des Landes. Jetzt werden wir die nächsten Schritte einleiten, so dass wir möglichst schnell in die Umsetzung kommen“, so Bürgermeister Henning Frahm.

Die Gemeinde Glasau hat bereits beim Kreis Segeberg Mittel aus dem Förderprogramm Radwegebau beantragt und wird jetzt ein Ingenieurbüro beauftragen, den Bau umzusetzen.

Daniel Günther nutzte die Gelegenheit, sich mit einigen Gästen auszutauschen, ehe es dann weiter nach Eutin ging. Zur Stärkung gab es noch zwei „Glasauer Leckereien“ mit auf den Weg: Ein Glas frisch geernteter Rapshonig sowie eine Flasche Schlehenlikör.

Bei schönem Sommerwetter wurde dieser besondere Abend mir Gegrilltem sowie gekühlten Getränken in geselliger Runde begangen und alle werden es in bester Erinnerung behalten.

Rauswurf aus dem Kindergarten

Der Zaun am Kindergartengelände deutete schon darauf hin, dass irgendetwas Besonderes anstehen würde. Ein großes buntes Plakat mit 16 Namen und traditionell werden die zukünftigen Grundschulkinder am letzten Tag aus dem Kindergarten geworfen. In diesem Jahr ging es im Kindergarten Schatzkiste hoch her: 16 Kinder hatten ihren letzten Kindergartentag und alle wurden von ihrem Vater oder Mutter auf der Schiebkarre aus dem Kindergarten herausgefahren. Eltern, Großeltern und Geschwister verfolgten den Rauswurf und applaudierten jedem einzelnen. Damit endet nun die Kindergartenzeit, im August steht dann die Einschulung an. Die Eltern bedankten sich für die schöne Zeit im Kindergarten bei den Erzieherinnen und übergaben Präsente.

Artikel veröffentlicht am 12.07.2019 von Uns Dörper 14 / 2019