Gedenken an den Todestag des Ritters Franz von Sickingen

Bann

Nach einem Gefecht starb Franz von Sickingen am 7. Mai 1523 an seinen Verletzungen auf der Burg Nanstein. Darum findet jedes Jahr an diesem Tag zu seinen Ehren auf der Burg eine Gedenkfeier statt. Kugelhagel und Donnerhall auf Burg Nanstein begleiten die letzten Stunden des Ritters Franz von Sickingen. So auch in diesem Jahr, als der Werkvolk-Fanfarenzug Bann in die Gemäuer einzieht und die Böllerschützen der Schützengemeinschaft „Burg Nanstein 1848 e.V.“ mit befreundeten Schützen einen Eindruck der damaligen Beschießung vermittelten. Stadtbürgermeister Ralf Hersina begrüßte die zahlreichen Gäste und erinnerte an die Zeit des Ritters Franz von Sickingen, die heute noch in der Stadt und der Burg lebendig sei. Er dankte allen Beteiligten ganz herzlich für deren Engagement, an diesen Teil der Stadtgeschichte auf diese besondere Weise zu erinnern. Dann folgten die letzten Stunden des Ritters Franz von Sickingen. Er wurde schwer verwundet und stirbt letztendlich, umgeben von seinen Getreuen. Eine historische Spielszene aus Anton Vogts Niederschrift, die jedes Jahr die vielen Zuschauer in ihren Bann zieht. Die Heimatfreunde erinnern in diesem Stück an die letzten Stunden des Ritters. Im Anschluss daran lud der Stadtbürgermeister alle Mitwirkenden und Gäste zu einem Umtrunk in den Burginnenhof ein.

Artikel veröffentlicht am 15.05.2019 von Amtsblatt der Verbandsgemeinde Landstuhl 20 / 2019