Fest der Leisen Töne

Habichtswald

Das musikalische Programm eröffneten „SpielFeld“. Die Gruppe ist nicht zum ersten Mal dabei, wenn auch in diesem Jahr nur noch als Duo. Sie starteten die musikalische Reise mit leichtem akustischem Pop.

Ganz neu im Programm waren dagegen „Blues Juice“ aus Hofgeismar. Nach den zahlreichen Zugabe-Rufen des Publikums, sicher nicht zum letzten Mal. Sie brachten mit sehr unterschiedlichen Blues-Tönen ganz viel Abwechslung mit.

Ein, im positiven Sinne, alter Bekannter war der „Weiherer“. Christoph Weiherer macht aus seiner bayrischen Herkunft keinen Hehl und spickt seinen Auftritt immer wieder mit bayrisch gefärbten Anekdoten. Langeweile kommt da keine auf und das Publikum ist sofort bei ihm.

Mit „Trailhead“ folgte ihm ein Singer-Songwriter, der ganz im Sinne amerikanischer Straßenmusiker unterwegs ist.

Das musikalische Highlight des Abends waren mit Sicherheit Paula Tebbens & Laila Nysten. Mit markanten Stimmen und perfekter instrumentaler Begleitung durch Gitarre und Violine präsentierten sie eine wundervolle Reise durch folkige Klänge. Aber auch das Blues- und Pop-Genre scheuten sie nicht.

Den musikalischen Teil des Abends rundete Marc Will ab, der diesmal in cooler Bass-Begleitung wieder das Publikum auf seine Seite holte mit seinen mal lockeren, mal ernsten Singer-Songwriter-Stücken.

Den optischen Abschluss des Abends lieferten dann „Etnoki Mondo“. Die Feuershow von Michael Kreiker und Désirée Schulte, verpackt in einer humorigen Geschichte, verzauberte, erschreckte und begeisterte die zahlreichen Zuschauer. Dieser Ausklang war wie geschaffen für die wirklich lauschige Sommernacht.

Bei herrlichem Sonnenschein und einer entspannten Atmosphäre endete das Fest der leisen Töne am Sonntag mit dem gut besuchten festlichen Gottesdienst. Geleitet wurde er von Pfarrerin Friedrichs-Warnke und Pfarrer Schramm zusammen.

Für die musikalische Begleitung sorgte die Singgemeinschaft Ehlen. Beim gemeinsamen Eintopf-Essen endete dann auch das diesjährige Fest.

Artikel veröffentlicht am 11.09.2019 von Wir in Habichtwald 37 / 2019