Der Pfuhler-Hundeplatz

Neu-Ulm Pfuhl

Für alle Hundehalter ein Anlaufpunkt Rund um die Hunde-Ausbildung. Im groben haben wir ja schon in der letzten Zeit, über den Hundeplatze und seine Angebote berichtet. Doch wie schaut’s im Detail aus? Das man dort ein offenes Ohr für Hundefragen hat und man sich diesbezüglich vielseitig austauschen kann, dürfte nun klar sein. Langjährige Hundeerfahrung in Haltung und Erziehung sowie Ausbildung, hierfür stehen die Mitglieder und lizenzierten Übungsleiter gerne Rede und Antwort. Am wichtigsten sind immer noch die persönlichen Erfahrungen, die einem oft weiterhelfen können.

Am Anfang steht immer ein Gespräch und das Kennenlernen. Darauf aufbauend folgen schon kleine einfache Übungen mit dem Hund. Welche für den Hund sehr positiv und vor allem lukrativ sind - kurz gesagt, einfach Spaß machen sollen. Ein fester Bestandteil ist daher auch die Theorie auf dem Hundeplatz, ohne welche oft die Praxis nicht verständlich wäre.

Daher besteht auch die Möglichkeit als Hundehalter eine sogenannte „HUNDEFÜHRER-LIZENZ“ (einen Sachkundenachweis) dort zu erwerben. Was unabhängig vom Hund möglich ist, selbst wenn man noch keinen Hund hat. Was muss man dafür tun, welche Voraussetzungen werden benötigt? Hierfür steht vom Hunde-Verband ein Fragenkatalog zur Verfügung, der ca. 200 Fragen umfasst. Mit Themen wie Haltung, Erziehung und auch Ausbildung. Aus allen Bereichen werden dann ca. 20 Fragen davon abgefragt, für Jugendliche gibt es einen angepassten Fragenkatalog. Eine Grundvoraussetzung wäre dann allerdings eine Zugehörigkeit bei einem der anerkannten Verbände des „Verbands für das Deutsche Hundewesen“, wozu zum Beispiel der „Verein für Deutsche Schäferhunde“ gehört. Man muss keine örtlichen Verpflichtungen eingehen und Mitglied in einer Ortsgruppe werden.

Warum aber überhaupt eine Verbandsmitgliedschaft? Ganz einfach, diese Lizenz ist anerkannt und Geschütz, somit sollte einem auch klar sein, dass diese mit einem kleinen Jahresbeitrag unterstütz werden sollte. Schließlich erhält man eine Bescheinigung, dass man Kenntnisse in den Grundlegendendingen der Hundehaltung hat.

Dieser „Sachkundenachweis“, um es nur mal am Rande zu erwähnen, ist mittlerweile eine Pflichtlizenz bei allen Hundeverbänden, um überhaupt später einmal mit seinem Hund, eine „Begleithundeprüfung“ absolvieren zu dürfen. Des Weiteren kann dann eine bestandene Begleithundeprüfung auch vereinzelt von Behörden als Sachkunde-Nachweis anerkannt werden.

Haben Sie hierzu noch weitere Fragen, dann wenden Sie sich direkt an den Pfuhler-Hundeverein unter: info@sv-og-pfuhl.de

Artikel veröffentlicht am 22.02.2019 von Amtsblatt der Stadt Neu-Ulm und Mitteilungsblatt für die Stadt Neu-Ulm 8 / 2019