Mit einem Plakat zur Vogelhochzeit begann die Aufführung der Vorschulkinder im Inzeller Festsaal.
Die beiden Vogeleltern (v.li. Barbara Kecht und Sofia Maier) hatten mit ihrem Vogelkind (Elias Rieder) die Hauptrollen in den Theaterstück ‚Die bayerische Vogelhochzeit‘.
Mond und Sterne verdeutlichten das Leben im Wald und sangen dazu auch ein Lied.
Die schon zum Teil über 100jährigen Bäume des Waldes erzählten die Geschichte der Vögel und verdeutlichten in ihren Sprecherrollen das Geschehen auf der Bühne. Musiklehrer Bernhard Kübler im Hintergrund war für die musikalische Begleitung am Keyboard verantwortlich.

Der Inzeller Kindergarten präsentiert ‚Die bayerische Vogelhochzeit‘

Inzell
Toller Auftritt der Vorschulkinder im Inzeller Festsaal

Inzell (we) – Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass der Theaterauftritt der Inzeller und Weißbacher Vorschulkinder ein echter Renner ist und deshalb war der Inzeller Festsaal auch vollgefüllt. Eltern, Omas, Opas und Freunde wollten das Stück ‚Die Vogelhochzeit‘ miterleben und allein schon wegen der herausragenden Kostüme war die Vorführung der Kinder ein Genuss zum Miterleben.

Zu Beginn begrüßte die Kindergartenleiterin Heidrun Schub im Namen des Kindergartenteams Inzells Bürgermeister Hans Egger, Pater Cleetus, Rektorin Elke Thurmayr, Musikschulleiter Markus Gromes und Musiklehrer Bernhard Kübler, der die Kinder bei ihrer Aufführung musikalisch begleitete. Entschuldigen ließ sich die Kita Verwaltungsleiterin Heidi Dufter, die beim 30 jährigen Jubiläum im Ruhpoldinger Kindergarten eingeladen war, aber bei der sich Frau Schub ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit bedankte.

Höhepunkt des Kindergartenjahres

Im Rahmen des alljährlichen Sommerfestes des Inzeller Kindergartens ist das Theaterstück der Vorschulkinder im Grunde der Höhepunkt zum Abschluß ihres Kindergartendaseins. In diesem Jahr wurde ‚Die bayerische Vogelhochzeit‘ aufgeführt, ein Stück, in dem die Vögel und Bäume ‚boarisch reden‘. Dazu musste natürlich viel einstudiert werden, so dass die Kinder auch textsicher sind und zudem wurden viele Lieder gelernt, bei denen Musiklehrer Bernhard Kübler für die musikalische Begleitung am Keyboard verantwortlich war. Jedes Kind bekam die entsprechende Rolle und durfte sich aussuchen, als was man auf die Bühne treten wollte. Es ist schließlich nicht ganz einfach sich vor so einem großen Publikum zu präsentieren.

Sensationelle Kostüme für die Vorschulkinder

Leichter gemacht wurde dies den Kindern, indem sie wirklich originelle Kostüme tragen durften, angefangen von den Bäumen, Mond und Sterne, Küken und die ganze Vogelschar.

1 Diese ‚Kleider‘ wurden in den Wochen zuvor angefertigt und zudem Texte und Tänze einstudiert. Alles hatte Hand und Fuß.

Zunächst traten die teilweise schon über hundertjährigen Bäume in Erscheinung/auf die Bühne und erzählten, wie es im Wald zugeht, wenn Vögel heiraten und Junge kriegen. Ein Vogelpärchen sang ein Liedchen und turtelte und schnäbelte ein wenig. Sogleich fingen sie auch an, ein Nest zu bauen, in dem dann schon bald ein großes Ei lag. Ein Baum sprach dazu: ‚Und do schauts her – iatz sitzt si si ganz vorsichtig drauf, damit’s schee warm bleibt des Ei und des kloane Vogerl drin wachsn kon. Aber des dauert iatz a Zeidl‘. Dies verdeutlichten einige als Eier verkleidete Kinder, die um das Nest mit dem Ei herumtanzten. Doch plötzlich – tock, tock, tock – bewegte sich das Ei und das Vogelkind schlüpfte. Die Freude war bei allen groß über ‚des kloane Butzerl‘. Nun war natürlich füttern angesagt bei den Vogeleltern bis es groß war und das Nest verlassen konnte. Mit einem gemeinsamen Lied wurde das Vogelkind, das nun die Welt hinausfliegt, verabschiedet.

Am Ende durften sich alle Kinder dem begeisterten Publikum nochmals präsentieren und ernteten dafür auch den gebührenden Applaus. Heidrun Schub dankte dem Elternbeirat für die tatkräftige Unterstützung, Frau Horn fürs Verfilmen und Michi Rieder für das Aufbauen der Anlage und den Soundcheck.

Im Anschluss ging es im und rund um den Kindergarten weiter mit dem Sommerfest, bei dem mit den verschiedenen Spielen für die Kinder (Glücksrad, Basteln, Fischen am Teich, Rutschen, Schreinerecke, etc.) und einer reichhaltigen Verpflegung (Kaffee und Kuchen, Brotzeit, Getränke) für alle noch Gelegenheit war, den sonnigen Tag zu genießen.

Artikel veröffentlicht am 12.07.2019 von Gemeindeanzeiger Inzell 28 / 2019