Schloss Ehrenburg © Stadt Coburg M. Selzer
Schloss Callenberg Blick vom Rosengarten © Schoss Callenberg
Landestheater Coburg © Stadt Coburg M. Selzer
Veste mit Hofgarten © Stadt Coburg M. Selzer

Coburg. Lebendige Stadt mit reicher Geschichte

Coburg

Schlösserromantik und Kulturschätze

Idyllisch gelegen im Norden Bayerns zwischen dem Oberen Maintal und dem Thüringer Wald wurde Coburg auf Grund der geschickten Heiratspolitik der Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha zur Wiege europäischer Monarchien. So war die ehemalige Residenzstadt über Jahrhunderte herzoglicher Herrschaftssitz und Treffpunkt des europäischen Hochadels. Die Coburger Herzöge entstammen dem Herrscherhaus der Wettiner, einem der ältesten und einst mächtigsten deutschen Adelsgeschlechter. Viele beeindruckende Schlösser und Burganlagen sind Zeugnisse für die wechselreiche Geschichte in Stadt und Landkreis.

In den vier nordbayerischen Herzogsschlössern wird diese reiche Geschichte erlebbar: Schloss Callenberg (zeigt Familiengeschichte des Herzogshauses, Wohnräume, Kunstausstellungen und beherbergt zudem das Deutsche Schützenmuseum), Schloss Ehrenburg (ehemalige Stadtresidenz, Wohn-, Prunk- und Audienzräume, Schlosskapelle), Schloss Rosenau (das ehemalige Jagdschloss, Geburtsstätte von Victorias Prinzgemahl Albert) und natürlich die Veste Coburg, eine der größten und besterhaltenen mittelalterlichen Burganlagen Deutschlands, mit historischen Räumen und international bedeutsamen Kunstsammlungen aus verschiedenen Jahrhunderten – Gemälde, Kupferstiche, Waffen, Rüstungen, Glas, Kutschen und Schlitten.

Berühmte Persönlichkeiten verweilten hier – Richard Strauss, Hektor Berlioz, Nicolo Paganini, Franz Liszt, Friedrich Rückert, Jean Paul oder Queen Victoria von Großbritannien. Martin Luther hielt sich in keiner anderen bayerischen Stadt länger auf und nutzte 1530 die mächtigen Mauern der Veste Coburg für fast sechs Monate als Zufluchts- und Aufenthaltsort. Der Walzerkönig Johann Strauß gab für seine große Liebe sogar die österreichische Staatsbürgerschaft auf und wurde Coburger Bürger. Er ehelichte seine dritte Frau Adele 1887 in der herzoglichen Hofkirche von Schloss Ehrenburg.

Das Landestheater wird als Dreispartenhaus mit Musiktheater, Schauspiel und Ballett nicht nur von den Coburger Zuschauern geschätzt und geliebt. Rund 300 eigene Aufführungen in 18 Inszenierungen werden alleine im Großen Haus auf die Bühne gebracht (dazu die Aufführungen und Veranstaltungen im Theater in der Reithalle) und ziehen weit über die Grenzen der Vestestadt hinaus begeisterte Besucher an. Es ist in jeder Hinsicht eine besondere Spielstätte, die man in dieser Größenordnung in Coburg nicht unbedingt erwarten würde. 1919 erhielt es im Zuge der Konstituierung des Freistaates Coburg und vor dem Hintergrund des mit Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha geschlossenen Ausgleichsvertrages den Titel „Landestheater Coburg“.

Das ganze Jahr über wird eine Fülle an Kunst und Kultur geboten, Veranstaltungen wie klassische und moderne Konzerte oder Openair-Veranstaltungen auf dem Coburger Schloßplatz. Auf keinen Fall verpassen sollte man das größte Samba-Festival außerhalb Brasiliens, das jedes Jahr am zweiten Wochenende im Juli Tausende Besucher nach Coburg lockt. Weitere feste Termine im Coburger Kalender sind das Vogelschießen, das Coburger Schloßplatzfest, das sich auch als „Nordbayerns größte Gourmetparty“ einen Namen gemacht hat, der Coburger Klößmarkt, die Museumsnacht und der Coburger Weihnachtsmarkt.

Sanfte Hügellandschaften und ursprüngliche Auengebiete, Streuobstwiesen und Mischwälder prägen das Bild des Coburger Landkreises. Wanderer, Radfahrer und Naturliebhaber finden hier abwechslungsreiche Wege vorbei an Schlössern, Ruinen, Jahrhunderte alten Fachwerkhäusern und herrlichen Biergärten. Es gibt Wanderungen entlang des durch Coburg führenden Jakobsweges, Nordic-Walking-Touren und natürlich Golf.

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Artikel veröffentlicht am 14.03.2018 von Coburg Marketing