Jacqueline Feldmann.
Die Gäste hatten sichtlich Spaß.
Frank Fischer.

Amüsante Lachnacht in der Rheinhalle

Remagen

Amüsante Lachnacht in der Rheinhalle

Premiere des Formats in Remagen

REMAGEN. sm. In der Remagener Rheinhalle erlebten viele Gäste am 12. April die erste Remagener Lachnacht.

Diese Mixed Show, moderiert vom fränkischen Liederchaoten Atze Bauer, tourt durch die Hallen und bietet die verschiedensten Künstler auf, die Spaß und Vergnügen unters Volk bringen.

Die Show in der Rheinhalle begann mit fetzigem Rock´n Roll. Atze Bauer griff zur coolen durchsichtigen E-Gitarre und servierte den Song „Eigentlich“... müsste ich mal wieder Sport treiben... den Haushalt machen und andere Sachen....

Er bezog das Publikum in seine Gedanken- und Liederspiele ein und am Ende war er sich mit seinen Zuhörern, Mitsingern und „Unter-einer-Decke-Steckern“ einig, dass man eigentlich ja doch immer lieber chillen würde.

Drei Künstler hatte er für die Lachnacht im Gepäck. Zunächst stellte er Frank Fischer vor, der war schon mal in Remagen und kommt als Solo-Künstler im nächsten Frühjahr noch einmal auf die Bühne der Rheinhalle. Launig beschrieb Frank Fischer seine Erlebnisse auf Bahnreisen. Vor allem die Bahn-Durchsagen haben es ihm angetan. Etwa: „Meine Damen und Herren, hier jetzt eine Korrektur der Ausstiegsrichtung: Der Ausstieg gleich ist nicht links, sondern.....gegenüberliegend“.

Auch Schilder an Bahnhöfen können ihn erfreuen. Wie der Hinweis „Coffee to go, auch zum Mitnehmen“.

Nachdem er noch genüsslich allerhand Tipps zu mehr Spaß im Alltag verteilt hatte, wie „Gehen sie mal in ein fremdes Büro, drücken dort alle Knöpfe, schauen sich dann um und sagen: „Oh, hier arbeite ich ja gar nicht!“ und spazieren wieder raus. Da kommt Freude auf“, stellte Atze Bauer die erfrischende Komödiantin Jacqueline Feldmann vor.

Die junge ehemalige Finanzamtsbeamtin hatte es zwischen staubigen Aktenordnern nicht mehr ausgehalten und sich erfolgreich auf die Comedy-Bühne begeben.

Noch immer staunt sie über junge Steuerpflichtige, die brutto und netto für Supermärkte halten. Verschämt gestand sie, dass sie einmal den 8. Platz bei der Wahl zu Miss Sauerland gewonnen habe: „Nummer 1 war mein Vater. Und Nummer 2 eine Kuh“.

Leider, so musste sie mitteilen, kennt sie aufgrund ihres Vornamens alle Asaus Fersehen und Radio bekannten Kabarettisten Henning Schmidtke eingeladen. Der 1970 im niedersächsische Nordheim geborene Künstler ist nicht nur Kabarettist, sondern auch Musiker sowie Autor für Kollegen wie Hennes Bender oder Ausbilder Schmidt. si-Sprüche, vor allem von den Mädels mit wenig Gesicht in der Schminke. In Remagen schlug sie sich hervorragend mit blitzgescheiten und witzigen Gags und brachte den Besuchern viel Spaß.

Der Vierte im Bunde der Spaßnacht war Henning Schmidtke, der ebenfalls die Lachmuskeln des Publikums aufs Beste strapazierte.

Der aus Fernsehen und Radio bekannte Kabarettist - 1970 im niedersächsischen Nordheim geboren - ist nicht nur gesellschaftskritischer Wortakrobat, sondern auch Musiker und zudem Autor für Kollegen wie Hennes Bender oder Ausbilder Schmidt. Daher erlebten die Besucher in der Rheinhalle nicht nur tollen Wortwitz im Stile des traditionellen Standup sondern genossen allerhand musikalische Genüsse wie etwa flüssig-frechen Rap, der einfach gute Laune machte.

Artikel veröffentlicht am 15.04.2019 von Remagener Nachrichten 16 / 2019